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Weißdruck: Definition, Vorteile und Anwendungsbereiche

Was ist Weißdruck, inwiefern unterscheidet er sich zum normalen Druck und was sind dessen Vorteile? Dieser Artikel liefert Antworten.

Müssen alte Meisterwerke vielleicht demnächst umgeschrieben werden? Als Goethe in Fausts erstem Teil schrieb „Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen“, war ihm selbstverständlich nicht klar, dass man heutzutage auch Dinge mit nach Hause tragen kann, die weiß auf schwarz bedruckt sind. 

Durch neueste Technik, Farben und Maschinen ist es möglich, den Weißdruck auch im Digitaldruck bei kleineren Auflagen einzusetzen. Dies erschließt vollkommen neue Möglichkeiten der Gestaltung. 

Was Weißdruck so besonders macht, welche Unterschiede es zu normalem Druck gibt und worin die Vorteile dieses Druckverfahrens im Gegensatz zu klassischem 4-farbigen CMYK-Druck liegen, erläutern wir in diesem Beitrag.

Was ist Weißdruck?

Seit einigen Jahren kann mandie (Nicht-)Farbe Weiß bereits im Siebdruckverfahren und bei größeren Auflagen drucken. Im Digitaldruck war dies lange Zeit nicht möglich. Um eine helle oder sogar weiße Fläche oder Schrift zu erhalten, wurde die Farbe auf der gewünschten Stelle einfach weggelassen. 

Dies bedeutete aber auch, dass wenn man den Eindruck einer großen schwarzen Fläche mit weißer Schrift haben wollte, das gesamte Blatt schwarz bedruckt und die Bereiche der Buchstaben entsprechend ausgelassen werden musste. Dies ist weder effizient noch ressourcenschonend.

Durch moderne Verfahren, neuartiger digitalen Druckmaschinen, kann mittlerweile aber auch im Digitaldruck und bei kleineren Auflagen weiß als eigene Farbe gedruckt werden. 

Weißdruck für verschiedene Anwendungen und Auflagen

Man unterscheidet grob zwischen drei verschiedenen Druckverfahren, bei denen ein Drucken mit Weiß möglich ist:

Weißdruck im Digitaldruck

Der Digitaldruck zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität, Schnelligkeit, einfache Handhabung und vor allem Kosteneffizienz aus. Insbesondere kleinere Auflagen werden in diesem Verfahren gedruckt. Es ist deutlich kostenschonender als die beiden anderen Druckverfahren, da keine aufwendige Einrichtung und Reinigung der Maschinen erfolgen muss. Im Digitaldruck können auch sehr feine und kleine Schriften und Strukturen in Weiß gedruckt werden.  

Weißdruck im Offsetdruck

Wenn Sie an größeren Auflagen beim Weißdruck interessiert sind, kommt hierbei der Offsetdruck infrage. Zwar ist die Einrichtung der Maschinen kostenintensiver, jedoch ab einer höheren Stückzahl ist dies das effizientere Druckverfahren.

Weißdruck im Siebdruckverfahren

Für flache oder auch dreidimensionale Drucke (Tassen, Caps etc.) wird das Siebdruckverfahren mit speziellen Maschinen eingesetzt. Auch bei diesem Verfahren lässt sich die Farbe Weiß problemlos integrieren und es können damit außergewöhnliche Effekte erzielt werden.

Was ist der Unterschied zum normalen CMYK-Druck?

Seit jeher wird beim Drucken mit den vier Farben C (Cyan = blau), M (Magenta = lila), Y (Yellow = gelb) und K (Karbon/Key = schwarz) gearbeitet. Durch das Mischen dieser vier Grundfarben lassen sich am Ende mehrere Millionen Farben darstellen. Die Druckdaten werden in den meisten Fällen in diesen 4 Grundfarben angelegt und sowohl im Digital- als auch Offsetdruck danach gedruckt.

CMYK plus Weiß

Weiß kann, abhängig vom Maschinenpark,  als eigene 5.Farbe ergänzt werden und ermöglicht so im Digitaldruck vollkommen neue Anwendungsbereiche, Effekte und Qualitäten. Anstatt eine Hintergrundfläche komplett bedrucken zu müssen und dabei helle Flächen auszusparen, kann die Farbe Weiß neben den CMYK-Farben nun direkt als weitere eigene Farbe gedruckt werden.  

Was ist der Vorteil des Weißdrucks?

Mittlerweile bieten sehr viele Papierhersteller komplett durchgefärbte Papiere in unterschiedlichster Qualität, Haptik und einer vielzahl an Farben an. Diese Papiere eignen sich besonders gut um zusätzlich mit der Farbe Weiß bedruckt zu werden. Die färbigen Flächen des Papiers wirken edler als eine komplett bedruckte Vollfläche.

Die Anwendung von weißem Lack auf durchgefärbtem Papier , um weiße Effekte drucken zu können, ist bisher ein aufwendiges und teures Veredelungsverfahren, das sich erst bei hohen Stückzahlen auszahlt. Dieses Verfahren stellt jedoch gegenüber einer Druckfarbe eine größere Umweltbelastung dar, ist teurer, dauert länger und werden erst bei Auflagen ab einigen tausend Stück eingesetzt.

Weißdruck ist dem gegenüber deutlich nachhaltiger, umweltfreundlicher, schneller herstellbar und bereits bei geringen Auflagen (ab 1 Stück) im Digitaldruck kosteneffizient einsetzbar. 

Welche Anwendungsbereiche gibt es für den Weißdruck?

Die Anwendungsbereiche für Weißdruck sind sehr vielfältig. Hier einige Beispiele:

Beispielbilder für Weißdruck:

Fazit

Weißdruck eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten der Gestaltung, im hochwertigen schnellen und kosteneffizienten Druck und das auch schon bei kleinen Auflagen im Bereich des Digitaldrucks. Besonders edle Druckprodukte wie Einladungskarten, spezielle Etiketten, Visitenkarten erhalten durch den Weißdruck eine weitere Möglichkeit der Veredelung. Mit einem hochwertigen weißen Druck, auf dunklem Untergrund, fallen Ihre Drucksachen noch mehr ins Auge und heben sich von denen Ihrer Mitbewerber besser ab. Allerdings werden hierfür geeigneten Druckmaschinen und vor allem das Know-How erfahrener Drucker benötigt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Weißdruck ist somit umweltfreundlich, schont Ressourcen und erlaubt es Grafikern, sich verstärkt designmäßig „auszutoben“.
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Susanne Gruber vor dem Logo der Digitalen Druckwerkstatt